overdrive me

SophiesHenker – lo-fi Underground Artist und Inhaber eines bewegten Lebens …

Zu seinen Vorbildern gehören neben BATMAN auch Jesus und Siddhartha. Könnte er sich Superkräfte wünschen, dann wären es multiple Orgasmen.
Er, Jahrgang 78, lebt mit zwei Kindern, die er wissentlich sein Eigen nennt, am Rande der Lüneburger Heide, beschaulich, ländlich und dennnoch versprüht er den Charme eines Hanseaten (ohne einer zu sein ;-)). Er liebt verschachtelte Sätze, interessiert sich für Politik ohne aktiv an ihr mitzugestalten, hält aber „Wählen gehen“ für seine Vaterlandspflicht.
Er ist der Meinung: Das eine Zombieapokalypse viele Probleme lösen würde, u.a. auch das Fensterputzen, denn die würde man dann eh zunageln.
„Schlechte Musik“ sind sein Steckenpferd und seine LP-Sammlung, die größtenteils auf dem Dachboden verweilt, ist beachtlich. Der Henker liebt Hörspiele und bekennt sich erneut zum „Tatort“.
Beruflich sozial – privat eher ein Chaot. Ansonsten ein AngeBÄR, aber sehr emotional.

Keine Frau, aber drei Hof-Katzen, erspart Euch jeglichen Wortwitz!

Dieser Text wurde von jemandem verfasst, der ihn gut kennt, von ihm selbst …

Den Henker erreicht man unter …

henkersmailzeit@gmx.de

 

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Und warum hört der Henker auf einen so schaurigen Namen?

Einer alten Sagen nach, es muss Anfang der 90er gewesen sein, kam er zu einem Langspieler von Achim Reichel – „Klabautermann“ (1977). Dieses Werk enthielt unter anderem eine vertonte Bluesrockversion vom gleichnamigen Gedicht „Galgenbruders Lied an Sophie, die Henkersmaid“ – Text: Christian Morgenstern. Diese einfache Bluesnummer blieb dem Henker im Gedächtnis und wurde zum Urgedanken seines Pseudonyms.

  • Der erste Langspieler, wir nennen es mal Demo, gemeinsam mit dem Wettermann eingespielt trug dann auch schon den Titel „Sophie„. Jedoch erschienen auf dem Cover der Urversion die Geburtsnamen der Protagonisten. Die Pseudonyme tauchten erst auf nachfolgenden Werken auf.

  • Der Henker soll angeblich auch seine Tochter mit dem zweiten Vornamen „Sophie“ bedacht haben.

 

Galgenbruders Lied an Sophie, die Henkersmaid
Christian Morgenstern (* 6. Mai 1871 in München; † 31. März 1914 in Meran)

Sophie, mein Henkersmädel,
komm, küsse mir den Schädel!
Zwar ist mein Mund
ein schwarzer Schlund –
doch du bist gut und edel!

Sophie, mein Henkersmädel,
komm, streichle mir den Schädel!
Zwar ist mein Haupt
des Haars beraubt –
doch du bist gut und edel!

Sophie, mein Henkermädel,
komm, schau mir in den Schädel!
Die Augen zwar,
sie fraß der Aar –
doch du bist gut und edel!

Anmerkung

Strophe 1
Sophie ist des Henkers Töchterlein. Außerdem aber hieß Sophia stets Weisheit. Der zweite Sinn ist demnach folgender: Gib mir deinen Gnadenkuß, o Weisheit! Zwar wird mein Mund immer nur Worte der Finsternis stammeln – „doch du bist gut und edel“.

Strophe 2
Des Haars: nämlich der natürlichen schützenden Hülle jugendlicher Illusionen.

Strophe 3
Wenn dir die Weisheit in den Schädel schauen soll, mit andern Worten, wenn du dich selbst erkennen willst, so muß dir vorher die Augen für das, was du bisher deine Welt genannt hast, der Aar, das heißt der Geist des Zweifels, aufgefressen haben. Das „zwar“ ist lediglich „rhetorisch“. Es müßte eigentlich etwa so heißen: Das Aug sogar / bracht‘ ich dir dar / denn du bist usw.

Quelle: www.Christian-Morgenstern.de

3 Gedanken zu “overdrive me

  1. Also bei der Zombieapokalypse bin ich ganz bei dir, aber warum schreibst du von dir in der 3.Person?

    • Um mich selbst besser und objektiv betrachten zu können: wer ich bin, wer ich sein könnte oder auch sein wollen würde … ?!? 😉
      Im Fall einer Zombieapokalypse bist du hier natürlich willkommen. Bin bewaffnet und ich weiss, auch du kannst damit um.

      • aha… nun ja… jeder wie er mag…
        und nett von dir das ich bei dir Unterschlupf finde wenn die Apokalypse kommt… ich weiß auch wie man dann das Haus so am besten sichert ;)… muss mich dann nur von Hamburg aus zu dir durchschlagen

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